Langhaar - ein Fehler ???

Der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) bewertet das lange Haar als zuchtausschließenden Fehler.
Obwohl diese Welpe einen Abstammungsnachweis bekommen,darf mit ihnen nicht gezüchtet werden.
Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Liebhaber, die sich nicht damit abfinden wollen, dass der langhaarige Deutsche Schäferhund nur ein Zufallsprodukt ist.
So wurde 1984 der LSVD e.V. 
(Langhaar-Schäferhund Verband Deutschland e.V.) gegründet,
1991 der ASVD e.V. (Altdeutscher Schäferhund Verband Deutschland e.V.), 1993 der ASC e.V. (Altdeutscher Schäferhund Club e.V.)
und in der Folgezeit einige kleinere Vereine.
Anliegen dieser Verbände ist die reinerbige Züchtung und der Erhalt des langhaarigen Deutschen Schäferhundes.
Ein Antrag des LSVD e.V. im Jahre 1991, den Langhaar als eigenständige Rasse anzuerkennen, wurde vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) abschlägig beschieden. Die Begründung lautete,
der LSVD e.V. hat >die Züchtung einer Rasse zum Ziel, die nicht dem geltenden Standart entspricht<.
Eine Anerkennung als eigenständige Rasse hätte den Langhaar nicht besser oder wertvoller gemacht, denn er hat die gleichen angeborenen rassespezifischen Erkrankungen wie der stockhaarige Deutsche Schäferhund.
Einzig sein langes Haarkleid entspricht nicht einem willkürlich festgesetzten Standart. Um die Aufnahme in den VDH hätte die Züchter auch nicht aus der Pflicht genommen, verantwortungsvoll gesunde Hunde zu züchten.
Der Verhaltensforscher Eberhard Trumler stand den Bestreben des LSVD e.V., den guten alten Altdeutschen reinerbig zu züchten, positiv gegenüber.
Er ist Ehrenmitglied des LSVD e.V..
Im Interesse dieses Ziels wäre allerdings der Zusammenschluss der vielen kleinen Zuchtvereine zu einem großen Zuchtverband sehr nützlich, um die unterschiedlichen Zuchtbestimmungen zu vereinheitlichen.


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